PRÄSENTATION IM KREUZFEUER

Situationsbeschreibung

Was eine Präsentation ist, wissen wir: “Tue Gutes und rede darüber?“
Aber mit dem “darüber reden“ ist das so eine Sache. In dem Maße, wie Präsentationen im beruflichen Umfeld alltäglich werden, steigen die Ansprüche. Untersuchungen haben ergeben, dass wir uns immer kürzer konzentrieren können. Ursache sind die Unterhaltungs-Medien, die Information und Spaß in kurzen Spracheinheiten und rasch wechselnden Bildern präsentieren. Eine meisterhafte Ciceronische Rede von einst wäre heute unter Umständen schon an der Belastungsgrenze. Und die Technik hat es nicht leichter gemacht: Von der reinen Rede, zur Folienpräsentation und zur Beamer-Präsentation. Aber die Medien werden oft zur Flucht, zum Verstecken hinter ihnen. Allein sind sie jedoch langweilig. Es geht bei jeder Präsentation vor allem um einen selbst. Davor haben viele Angst. Das ist ein nicht ganz unverständliches Gefühl, insbesondere, wenn ich vor einem Publikum präsentieren muss, dass eben nicht wohlwollend ist.
Lassen Sie uns die Schlüsselfragen stellen:

  • Wie kann ich meine Information so verpacken, dass der Zuhörer sie versteht und behält?

  • Welche Information nehme ich überhaupt?

  • Wie kann ich meinen Typ als Fachperson und als Mensch herausarbeiten und damit persönlich überzeugen?

  • Wie beziehe ich die Zuhörer von vornherein mit ein?

  • Wie gehe ich mit kritischen Fragern oder gar mit gezielten Störungen um?

  • Wie beziehe ich den Kenntnisstand meiner Zuhörer mit ein?

  • Woher weiß ich ihn überhaupt?

  • Wie beziehe ich vermeintlich theoretische Erkenntnisse wie “Lernkanäle“ und “Merksymbole“ mit ein?

  • Wie stelle ich sicher, dass der Zuhörer dieselben Schlussfolgerungen zieht wie ich?

  • Wie mache ich es schlicht spannend? Womit überrasche ich?

  • Humor ist immer gut. Aber wie viel und wann?

  • Was ist “politisch korrekt“?

 

Ziemlich viele Schlüsselfragen. Wir wollen Sie nicht abschrecken. Im Gegenteil. Wenn es uns gelingt, diese Fragen zu beantworten, gelingt es Ihnen, über das Gute, was Sie tun, auch zu reden. Frei nach dem Kommunikationswissenschaftler Flusser: “Nur was kommuniziert wird, ist. Und je mehr es kommuniziert wird, ist es.“
Und noch eine persönliche Anmerkung von mir: Präsentieren kann irrsinnig viel Spaß machen!

Seminarinhalt

Ein Präsentationsseminar lebt vor allem durch die praktischen Übungen. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin sollte in diesem Seminar mindestens zweimal etwas präsentiert haben. Diese Übungen werden nach Wunsch auf Video aufgezeichnet und gemeinsam ausgewertet. In jedem Fall gibt es immer ein intensives Feedback. Wir werden Ihnen aber auch Einblicke in Bereiche wie Dramaturgie, Lernkanäle, Kommunikationspsychologie und Trend Monitoring geben. Manche dieser Bereiche referieren wir, andere erarbeiten wir in Kleingruppen oder im Plenum, wie zum Beispiel die Aspekte der “Political Correctness“.
Die Praxisübungen werden Teilnehmerreaktionen und ihren Umgang mit ihnen einbeziehen. Von ganz normalen Fragen bis hin zu bösartigen Einwürfen. Denn: Sie im Umgang mit Ihrem Publikum sicher zu machen, ist eines der Hauptanliegen dieses Seminars.

Für wen ist das Seminar geeignet?

Wenn Sie in der Situation sind, präsentieren zu müssen – oder wollen – oder sich diese Aufgabe demnächst für Sie stellt, dann sind Sie in diesem Seminar richtig. Kommunikatives Vorwissen kann nicht schaden, ist aber nicht Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme. Sie müssen nichts weiter mitbringen; aber es wäre schön, wenn wir im Seminar mit Ihrer Präsentationssituation arbeiten könnten. Das heißt: Bei den praktischen Übungen Ihre ganz konkrete Präsentationssituation mit einbeziehen könnten.

Hintergrund unserer Erfahrungen

Bei einem Präsentationsseminar zählt erfahrungsgemäß vor allem die praktische Erfahrung. Alle Seminarleiter sind Präsentationsprofis. In ihrer Eigenschaft als Seminarleiter ebenso wie als Verkäufer unserer Produkte. Auch vor ihrer Zeit bei Lux & Lux haben alle schon reichhaltige Erfahrungen mit Präsentationen gemacht und dabei die aktuellen Trends zu ihrer Person und ihrem Inhalt in Beziehung gesetzt. Dennoch gibt es auch einige Literatur über dieses Thema. An dieser Stelle seien drei Titel genannt: Für den eher technischen Teil einer Präsentation empfiehlt sich Wolfgang Seifert “Präsentieren, Moderieren, Visualisieren“. Für den rhetorischen Teil nenne ich gerne Karsten Bredemeiers “Provokative Rhetorik“ und sein “Nie wieder sprachlos“. Gerade den Aspekt von Schlagfertigkeit bei harten Auseinander-setzungen beleuchtet er ausgiebig. Zu guter Letzt sei wieder einmal auf Friedemann Schulz von Thun “Miteinander reden“ Band I + II verwiesen. Schulz von Thun stellt die kommunikativen Hintergründe von Gesprächssituationen spannend und umfassend dar und hat für praktisches Verhalten, gerade bei konfliktgeladenen Situationen, gute Anregungen. Im Band I schauen Sie sich seine Strukturierungshilfe für Information an – sehr hilfreich!

Dauer

2 Seminartage ∙ Nennen Sie uns Ihre Terminwünsche!

Seminarleiter

Thomas W.Lux

E-Mail: tlux@lux-seminare.de

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